Die Tour ist gestartet!

Was für eine Verabschiedung in Krummesse! Zu Dutzenden waren die Gemeindemitglieder zum Landhandel Michaelis geströmt, um ihrem Bürgermeister „Fahr wohl“ zu sagen. Mit Feuerwehr-Sirene und Blaulicht wurde das Tour-à-France-Team vom Hof geleitet, dazu spielte eine Kapelle „Ja, mer sam mit’m Radl doa“ – Phantastisch.

Seit 10:15 Uhr ist die Tour nun also unterwegs Richtung Frankreich. Am heutigen ersten Etappentag geht es von Krummesse über Trittau und Grande Richtung Elbe, die nahe Geesthacht überquert wird. Ziel ist „Homanns Landhaus“ bei Winsen/Luhe.

Die tollkühnen Radler
Die tollkühnen Radfahrer

Bereits am frühen Morgen hatten sich die Carlower bei Krenzins getroffen. Dort wurden die Koffer in das Begleitfahrzeug gepackt und die restlichen zwei Räder auf den Fahrrad-Träger gebracht.

Die Carlower Teilnehmer
Die Helden aus Carlow

Unter dem begeisterten Applaus der Baumanns ging es dann Richtung Krummesse, wo Familie Michaelis alles wie immer bestens präpariert hatte – der Runde Tisch, der wohl bei keinem Politiker fehlen darf, bot ein leckeres Frühstück für alle.

Letztes Gespräch am Runden Tisch
Am Runden Tisch

Dermaßen gestärkt ließ sich dann das kleine Volksfest zur Verabschiedung der Tour-Teilnehmer auf dem Hof gut genießen. Man kennt sich: Während die Feuerwehr Friedhelm noch eine kleine Notration zum Löschen von Durstattacken mit auf den Weg gab, erläuterte der Bürgermeister seinen Krummessern noch einmal besorgt, von wem er denn während der kommenden Wochen vertreten werde.

Spielmannszug-Klänge begleiten den Auftakt der Tour-a-France
Spielmannszug-Klänge begleiten den Auftakt der Tour-a-France

Tja und dann wurde es ernst: Die sechs Radfahrer machten sich unter Sirenengeheuel und Spielmannszug-Klängen auf den Weg, besorgt begleitet von Calle, der den, na ich schätze mal, 90-Tonnen-Anhänger (Bild folgt noch!) heute nach Winsen/Luhe zieht.

Abschied mit Blaulicht
Abschied mit Blaulicht

Petra Haase konnte nach einer halben Stunde stolz verkünden, daß sie nun schon 24 km unterwegs sei – der Fahrrad-Computer war von mir extra neu, aber wie es aussieht auch falsch eingestellt. Na, korrigieren wir heute abend.

Wie toll das Team vorbereitet ist, zeigte sich dann im Verlauf des Tages: Bereits um 12:30 Uhr hatte man Dassendorf, zwischen Schwarzenbek und Geesthacht gelegen, erreicht und machte dort die erste größere Pause. Nach 48 (echten) Kilometern! Hut ab.

Abendreport: Das Hotel hat Internet, also kurz die Tageszusammenfassung: Gefahren wurden 80 Kilometer in insgesamt 7 h 10 min. Stimmung gut bis ausgelassen, die Frauen ein wenig sauer, weil sie nicht ins Bismarck-Museum durften. Dafür erhielten sie aber eine halbe Stunde Freizeit am Elbdeich. Die Männer hingegen sind glücklich, daß sie Argentinien spielen sehen dürfen. Morgen geht es nun nach Rothenburg/Wümme, jetzt wird gegrillt. Übrigens: Bier haben wir uns noch besorgt 🙂

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Bleibt das Wetter so phantastisch? Wann kommen die ersten Schwächeanfälle? Wieso findet man auf dem Anhänger alles, aber auch alles was zu einer kompletten Küchenausstattung gehört, aber kein Bier? Die Antworten folgen in den nächsten Tagen (wann auch immer wir ins Internet kommen)!

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