Holland in Not

von nordhazy @ –
Holland in Not – Aber eigentlich nur, weil wir es verlassen. Die Truppe hatte sich gegen 09:30 Uhr am Hotel Goes aufgemacht in Richtung Middelburg und Vlissingen, da ging es dann mit der Personenfähre über die Schelde. Mein 120-Tonnen-Anhänger war für das Tragflügelboot zu schwer, ich mußte durch einen Maut-Tunnel (Hallo liebe Lübecker: 6,30 Euro für eine Durchfahrt!). Ziel ist Brugge, etwa 70 km per Rad von hier.

Belgien scheint uns mehr zu mögen als Holland. In der Provinz Seeland hatte es nach trocknem Tour-Start in die 10. Etappe dann doch wieder wie aus Eimern geschüttet. Zum Glück war diesmal aber der Wind nicht mehr so doll. Kaum waren die Radfahrer nach 30 Kilometern über die Schelde rüber, riß der Himmel auf und die Sonne strahlte. Immer mal wieder bedeckt von dicken Wolken, aber wenigstens Sonne und auch keine kleinen Regenschauer mehr.

Renate kreativ: Die Socken werden am Lenker getrocknet.
Renate kreativ: Die Socken werden am Lenker getrocknet.

Nach ungefähr 50 Kilometern war die belgische Grenze erreicht und gegen 17:45 rollte die Tour-à-France nach einer 75-km-Etappe südlich von Brugge im Hotel Campanile ein .

Und wieder eine Grenze überquert: Wir sind jetzt in Belgien
Und wieder eine Grenze überquert: Wir sind jetzt in Belgien

Am Abend wollten wir einen Stadtbummel durch Brügge machen. Die Carlower (bis auf Renate) waren vor ziemlich genau einem Jahr schon einmal hier, aber die Stadt lohnt unbedingt einen zweiten Besuch. Außerdem hatten die Frauen wieder die exotischen Speisen wie Muscheln, Meeresgetier und andere Absonderlichkeiten ins Spiel gebracht, die sie am Markt in einem der netten kleinen Restaurants essen wollten und die wir eigentlich schon einmal als nicht zu bezahlen abgelehnt hatten.

Hier setzt man Radfahrern ein Denkmal!
Hier setzt man Radfahrern ein Denkmal!

Na ja, aber wie das immer so ist, irgendwie setzen sich die Frauen dann doch durch. Weil wir doch recht spät in die Innenstadt kamen (erst gegen halb Acht) fanden wir uns dann wirklich am Markt wieder, in einem der schnuckeligen Restaurants dort. Kleine Preisangabe: 0,5 Liter Bier kosten 5 Euro. Jedenfalls das billigste belgische. Aber die Muscheln sollen Klasse gewesen sein (12 Euro).

Nicht unbedingt billig - aber gemütlich!
Nicht unbedingt billig – aber gemütlich!

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