Engagierte Person

Wer meinen Blog-Eintrag Zu unbedeutend für die Kysyl Kum? noch nicht gelesen hat, sollte dies zuerst tun. Sonst versteht er (sie) nicht, worum es im Folgenden geht:

Ich bin stolz auf mich. Ich habe mit der usbekischen Botschaft in Berlin telefoniert. Und alle meine Probleme geklärt:

Ich: „Guten Tag. Ich habe ein Problem mit dem elektronischen Visa-Antrag!“

Männerstimme: „Moment“

(…)

Andere Männerstimme: „Ja?“

Ich: „Ja, Guten Tag, ich habe ein Problem mit dem elektronischen Visa-Antrag!“

Andere Männerstimme: „Was für Problem?“

Ich: „Ja da wird nach der Occupation gefragt und …“

Andere Männerstimme: „Nun, womit Sie sich beschäftigen?“

Ich: „Ich? Ich bin Angestellter, aber …“

Andere Männerstimme: „Nummer 6“

Ich: „Sie meinen Representatives …“

Andere Männerstimme: „Ja“

Ich: „Danke. Auf Wiedersehen“

Summen im Telefonhörer.

Es heißt wohl ein erstes Vorurteil auszuräumen. Der usbekische (Konsular-) Beamte ist viel effektiver als gedacht. Zielstrebig, problemorientiert, Lösungbietend. Wow.

Aber dass ich in die Gruppe der „Representatives of business groups and persons, engaged in individual enterprises“ gehöre hätte ich wirklich nicht gedacht.

Hotel in Tashkent

Mein Bild vom usbekischen Beamten ist wohl etwas angestaubt. Foto: Mein Vater (vor 50 Jahren)

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