Flug-Angst

Mann, Mann, so langsam wird’s ernst. Und Panik beginnt uns zu ergreifen. Im Flur stapeln sich Sachen, die wir nicht vergessen dürfen mitzunehmen: Schlafsäcke, Mulitifunktions-Messer, Feuerzeug (wir rauchen beide nicht, aber wer weiss: in der Wüste kann es ja vielleicht lebensnotwendig sein?) Fahrradtaschen und -flaschen, Medikamente, die notwendig werden könnten (und nebenbei bringe ich mir von einer Einsteiger-CD bei, dass U menja Sapor heißt „ich habe Verstopfung“ und U menja Panos „Ich habe Durchfall“) und vieles mehr.

An geheimem Ort stapeln sich Geldscheine (lauter 1-Dollar-Scheine plus lauter im Laufe der Zeit gesammelte Fünf-Euro-Scheine), die Wißbegierige liest irgendwelche Usbekistan-Reisebeschreibungen und ich studiere Statistiken der Bahn, wie oft und wie lange sie sich denn durchschnittlich auf den Strecken von uns bis zum Flughafen Frankfurt verspätet.

Und in Folge dieser Studien haben wir uns entschlossen, nun doch schon einen Zug früher zu fahren. Zweieinhalb Stunden vom Eintreffen auf dem Bahnhof Flughafen Frankfurt bis zum Abheben des Fliegers, das könnte doch zu knapp werden. Zumal der nächste erst 2 Tage später geht. Dann lieber 5 Stunden rumsitzen, reden wir uns das Ganze schön.

Hoffentlich können wir nächste Woche um diese Zeit schon darüber lachen.

Wenn wir gerade über die Ukraine fliegen.

P.S.: Keine Panik! Es geht über Polen, Weissrussland, Russland und Kasachstan!

Straßenszene Taschkent

In Usbekistan selbst sollen die öffentlichen Verkehrsmittel ja sehr zuverlässig sein. Foto: Mein Vater (vor 50 Jahren)

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