Unter Strom

Ich frage mich, wie gut Usbekistan auf uns vorbereitet ist. Hoffentlich haben die einen Energieminister, der was von seinem Fach versteht. Denn wir werden Strom brauchen. Viel Strom.

Während sich die Abenteuerlustige mit der wichtigen Frage beschäftigt, was man denn eigentlich so in der Kyssul Kum trägt, so morgens, mittags und abends, und entsprechende Sachen für den Koffer wäscht, rauslegt, nachkauft, mache ich mir Gedanken um die technische Ausstattung. Und frage mich, wo ich die denn nun eigentlich noch unterkriegen soll.

Denn da muss einiges mit: Zwei iPhones, eines mit deutscher (Dienst-)Nummer und eines mit usbekischer SIM, wie wir hoffen. Ein Tablet, weil sich der Blog nun mal auf dem iPhone so schlecht schreibt. Eine Filmkamera für das Video, das wir nachher auf einer Veranstaltungs-Tournee in den Dörfern unserer Umgebung zeigen wollen (Arbeitstitel: „Märchen aus Dreizehnundeiner Nacht“). Eine Action-Kamera für die fotografierfreudige Gattin, die sie sich an die Fahrradstange oder in die Hand klemmen kann (so klein ist die). Den großen Fotoapparat für die professionellen Fotos. Eine mobile Ladestation, falls eines der Geräte unterwegs nachgeladen werden muss. Ein Kindle Lesegerät für die Urlaubslektüre während langer Wartezeiten auf dem Flughafen, im Nachtzug oder im Jurtendorf. Eine stationäre Ladestation, die ich mir extra angeschafft habe – kann ja sein, dass Töpfermeister Abdullah Aka nur eine einzige Steckdose hat.

Stationäre Ladestation

Meine stationäre Ladestation: Kann neun Geräte gleichzeitig aufladen!

Und für all das natürlich Kabel, denn da seien Apple, Samsung und Sony davor, dass wir mal ein einheitliches Ladekabel für alle Geräte bekommen.

So, jetzt stelle ich mir vor, ich habe alles was aufzuladen ist an meine Ladestation gehängt und stecke deren Stecker dann in die Steckdose: Hält das usbekische Stromnetz diese Lastspitze aus oder werden wir wegen Sabotage noch im Hotel verhaftet?

Ein Glück, dass unsere Fahrrad-Computer nur Solarstrom brauchen.

Sonne sollen sie ja da genug haben.

Laut meinem Vater stand das usbekische Stromentz schon vor 50 Jahren auf äußerst soliden Fundamenten.

Laut meinem Vater stand das usbekische Stromnetz schon vor 50 Jahren auf äußerst soliden Fundamenten.

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