6. Etappe – Von Kirchen und Kähnen

Der letzte Radwandertag in den Masuren ist den Schönheiten der Johannisburger Heide gewidmet. Verspricht uns das Begleitheftchen. Um uns schon an der ersten Station wieder einmal völlig in die Irre zu führen.

Zunächst einmal machen wir nach nur 2 km schon einmal Station in Ruciane Nida (Niedersee), einem dieser ausgesprochenen Touristendörfer in den Masuren. Gelegenheit, Geld am Automaten zu holen (unsere Getränke an Bord müssen wir in bar bezahlen, ebenso die 55 Euro je geliehenem Fahrrad). Dann lautet die weitere Wegbeschreibung: „Einmündung in die FS58, zum Hafen und Zentrum links, zur Weiterfahrt nach Kruttinen die Straße überqueren und weiter rechts“. Wir streiten uns ob das „erst nach links und dann nach rechts“ heißt oder „nach rechts auf der Straße die sonst nach links zum Hafen führt“.

Die Männer setzen sich durch und führen die Truppe dadurch wieder einmal auf einen Irrweg (nach rechts wäre richtig gewesen). Aber so lernen wir das Zentrum des Ortes kennen und kommen halt auf einem anderen als dem vorgeschlagenen Weg nach Wojnowo (Eckertsdorf) mit seiner schönen, russisch-orthodoxen Kirche.

Russisch-orthodoxe Kirche

Russisch-orthodoxe Kirche

Ein Zettel am Tor teilt uns mit, dass wegen einer kirchlichen Veranstaltung die selbe heute ausnahmsweise nicht besucht werden könne. Pech.

Aber es gibt ja noch mehr russisch-orthodoxes im Angebot. Keine zweieinhalb Kilometer weiter führt uns der Weg am Phillipponenkloster vorbei, das offenbar noch bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts von Nonnen bewohnt und bewirtschaftet wurde.

Phillipponenkloster in Wojnowo

Phillipponenkloster in Wojnowo

Phillipponen oder Altgläubige sind Menschen, die im 17. Jahrhundert die vom Zaren unterstützte Kirchenreform von  Patriarchen Nikon ablehnten und somit beim alten Glauben bleiben wollten. Dabei ging es übrigens darum, ob man sich mit zwei oder drei Fingern bekreuzigen solle oder ob die Prozessionen um die Kirche im Uhrzeigersinn erfolgen sollte oder entgegen dem selben. Die Altgäubigen wurden in Rußland grausam verfolgt und flohen vielfach ins Ausland. Ihr Kloster in Eckertsdiorf errichteten sie dann mit Genehmigung von Preußenkönig Friedrich Wilhelm III.

Ikonenwand im Innern des Klosters

Ikonenwand im Innern des Klosters

Wir stärken uns ein wenig in dem in Nebengeäuden eingerichteten Café (mit Bier aus Flaschen), lassen ein oder zwei Regenschauer an uns vorüber ziehen und machen uns dann weiter auf den Weg zum nächsten touristischen Höhepunkt: Kruttina (Kruttinnen). Ein Paradies für Wassersportler, denn das 110 km lange Flüsschen Krutynia lädt mit seinem klaren Wasser und der mäßigen Strömung zum Kanufahren und Paddeln ein. Das kleine Dorf ist Ausgangspunkt für viele geführte Bootstouren – ähnlich wie im Spreewald werden hier kleine Touristengruppen übers Wasser gestakt. Leider kommen die aber erst einmal in großen Bussen, so dass wir Mühe haben, ein Restaurant zu finden, dass uns eine Kleinigkeit zum Mittag bietet.

Wir fragen, wie lange denn so eine Stak-Fahrt dauert – normalerweise eine Stunde. So viel Zeit haben wir noch, also begeben wir uns auf eines der vielen bereit liegenden Boote.

Umstieg vom Rad aufs Boot.

Umstieg vom Rad aufs Boot.

Es hat sich gelohnt. Der Fluß windet sich durch ein wunderschönes Tal, man kann in seinem kristallklaren Wasser die Fische beobachten und an seinen wild bewachsenen Ufern uralte Bäume und Holzhäuser bewundern.

Kamen wir die 19 km bis Kruttinnen wunderbar auf Asphaltstraßen voran, so führte der Weg die restlichen 15 km wieder einmal auf Wald- und Sandstraßen. Die aber zum Glück diesmal nicht so nass und matschig waren und sich so doch recht angenehm fuhren.

Der Storch ließ sich durch uns nicht stören

Der Storch ließ sich durch uns nicht stören

Zumal das Wetter zunehmend besser wurde: Die Sonne schien, der Wind legte sich: So macht Radeln natürlich Spaß

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Zurück im Aktiv-Ressort trennten wir uns dann zuerst einmal von Rädern. Im Großen und Ganzen waren wir doch recht zufrieden mit ihnen, es gab (bis auf die Panne in der Wolfsschanze und das verlorene Tacho) keine Ausfälle, Schlaglochpisten, Waldwege und Fernstraßen wurden gleichermaßen souverän gemeistert.

Abschiedstrunk

Abschiedstrunk

Zurück an Bord finden wir uns zu einem Abschiedstrunk ein – der Kapitän macht inzwischen für jede Kajüte die Schlußrechnung, wir gehen sie nacheinander begleichen. Ein Ehepaar hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht und nicht genug Euro dabei. Der Kapitän bleibt hart: Er kann nur Bargeld akzeptieren. Und kein Automat im Ressort. Mitreisende helfen aus.

Richtig hart wird es dann für die, die (per Flugzeug oder Bahn) über Warschau angereist sind: Ihr Bus, so wurde verkündet, verläßt das Ressort morgen früh um halb sechs. Wir anderen dürfen bis um sieben schlafen und die Reste der anderen verfrühstücken. Um acht Uhr hat das Boot gästefrei zu sein.

Wir fügen uns grummelnd in unser Schicksal. Und freuen uns auf Warschau, wo wir noch zwei Tage Urlaub dranhängen wollen. Andere haben sich für eine Verlängerungswoche im Aktiv-Ressort entschieden.

Ist ja auch schön hier …

Unser letzter Sonnenuntergang an Bord der "Classic Lady"

Unser letzter Sonnenuntergang an Bord der „Classic Lady“

5. Etappe – Fähre, Pferde, Volksmusik

Ehrlich gesagt brauchten wir an diesem Morgen alles andere – aber nicht unsere in der Schlammschlacht von Mikolajki verdrecketen Räder unterm Hintern. Also ignorierten wir die Streckenempfehlung unseres Begleitheftchens erst einmal und gingen in die Stadt. Zu Fuß.

Die Stadt wird laut Reiseführer auch als Masurisches Venedig bezeichnet (ehrlich gesagt: dieser Vergleich ist hier völlig fehl am Platz – die haben einen Kanal!) und ein absolutes touristisches Zentrum: Mit vielen Restaurants, Souvenirständen, einen zu dieser Zeit voll belegten, großen Yachthafen.

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Ambitionierte Verkäuferin

Und während die Souvenirverkäufer versuchen, allen möglichen Tand an die Touristen los zu werden, streben die einer ganz anderen Preisklasse von Geschäften zu: Den zahlreichen Juwelieren mit ihren Gold- und Bernsteinketten.

Gott sei Dank würde Schmuck nur von der Schönheit unserer Frauen ablenken, also verzichten sie darauf. Und so können wir uns auf das Städtchen selbst konzentrieren. Es ist nicht groß, in knapp einer halben Stunde kann man alles wesentliche sehen, aber doch recht hübsch anzusehen.

Der Marktplatz von Mikolajki. Auf den Schautafeln sind historische Fotos aus 290 Jahren Stadtgeschichte (das Stadtrecht wurde 1726 verliehen)

Der Marktplatz von Mikolajki. Auf den Schautafeln sind historische Fotos aus 290 Jahren Stadtgeschichte (das Stadtrecht wurde 1726 verliehen)

Bemerkenswert sind die Kirchen des Ortes: In einer von ihnen war mal der Papst und die andere ist evangelisch-augsburgisch und doch wieder ur-preußisch:

Kirche in Mikolajki

Kirche in Mikolajki

Aber ach, das Schiff ruft. Es will heute noch zurück in den „Heimathafen“ der „Classic Lady“, nach Piaski, und wir müssen vorher unsere Fahrräder holen, um auf dem Landweg ins Aktiv-Ressort zu radeln. Aber Zeit für eine Kleinigkeit, die nehmen wir uns natürlich noch:

Masurische Fischsuppe

Masurische Fischsuppe

Die Etappe heute soll die kürzeste der ganzen Reise werden, lediglich 33 km, also gingen wir das Ganze doch eher gemütlich an. Vom Schiffs-Anleger geht es zunächst noch durch einen kleinen Voriort und dann auf (inzwischen) gewohnt sandiger Strecke durch den Wald Richtung Fähre Wierzba, die wir nach rund 6 Kilometern ruhiger Fahrt erreichen. Sie legt gerade ab, nimmt uns schnell noch mit. Sie zu verpassen wäre aber auch kein Drama gewesen: Die Seilfähre zieht sich alle halbe Stunde über ein Rollensystem an Drahtseilen über den schmalen Kanal und zurück. Den Preis für die Überfahrt habe ich jetzt vergessen, aber es war lächerlich wenig (50 cent?).

Die Fähre wird von den Touristen gut genutzt

Die Fähre wird von den Touristen gut genutzt

Auf der anderen Seite führt uns der Weg über 2 km Asphaltstraße in das Gelände eines Institutes: In der „Stacja Badawcza PAN“ kümmern sie sich, wenn ich das recht verstanden habe, um die Aufzucht und Züchtung von Pferden bzw. einer bestimmten Pferderasse. Uns war das egal, wir haben den Blick auf die edlen Tiere in ihren Gattern bei einem netten Glas Bier genossen, das man dort an einem Imbiss erhält.

Danach folgen wir einer etwas seltsamen Anweisung aus unserem Heft: „Achtung! Die Röhrenbrücke an der Toreinfahrt möglichst gerade ohne Lenkereinschlag überfahren“. Das sind solche Metallröhren, wie man sie auch an den Toren zu den Dämmen der nordfriesischen Inseln sieht: in leichtem Abstand zueinander verlegte Metallrohre quer zur Straße, über die sich Tiere wohl nicht zu gehen trauen. Na ja, denken wir uns, Sicherheitsmaßnahme für das Institut …

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Für uns kein Problem – für Pferde schon

Wir dachten, wir hätten das Pferdereservat verlassen – aber Irrtum: Wir fuhren hinein! Hier im Wald leben Wildpferde wirklich frei (natürlich sind Ein- und Ausgang mit hohen Zäunen begrenzt, links und rechts bilden der Warnoldsee und der Beldahnsee natürliche Grenzen). Die sind so frei, dass sie es sogar nicht nehmen lassen, von den durchreisenden Touristen Wegezoll in Form von Äpfeln und ähnlich Leckerem zu erpressen.

Frei lebendes Pferd

Was die alle erzählen – so wild bist Du doch gar nicht!

Fünfeinhalb Kilometer fahren wir auf Asphalt durch das Wildgehege, dann nach weiteren zwei Kilometern winkt uns ein alter Bekannter: Der Kirchturm von Wejsuny (Weissuhnen) – ein Ort, den wir schon während der ersten Etappe besichtigt hatten.

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Die Kirche von Wejsuny

Und so lassen wir usn auf bekannten Wegen auch noch die restlichen 4 km in das Aktiv Ressort, zum Anlegeplatz der „Classic Lady“ tragen. Wo wir eine schockierenden Nachricht erfahren:

Der Koch hat frei.

Aus diesem Grund, so ließ uns der Kapitän mitteilen, gäbe es heute einen „Integrationsabend“: Alle Gäste des Aktiv-Ressorts, also Polen und Deutsche, Niederländer und Schweizer, würden diesmal gemeinsam essen – es gäbe ein Grill-Buffet und einen Abend mit masurischer Musik.

Nun ja. Was soll ich sagen – ich bin sonst kein Freund solcher Veranstaltungen. Aber dieser Abend wurde Klasse. Weil er in einem Karaoke-Wettbwerb mit abwechselnd vorgetragenem deutschen Volksliedgut der neueren Art („Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch“) und polnischem Pop zweier Jung-Diven vom Küchen-Personal endete.

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Besser gesungen haben die Deutschen nicht. Aber sie waren lustiger.

Unterm Strich ein richtig erholsamer, ruhiger Tag.

Den hatten wir uns aber auch verdient!

 

 

 

 

3. Etappe -Rund um den Goldapgarsee

Die „Classic Lady“ bleibt heute an ihrer Anlegestelle in Gizycko, deshalb empfiehlt uns unser ‚Touren-Büchlein, doch mal einen Ausflug an den Goldapgarsee zu machen und dann in weitem Bogen nach Gizycko zurückzukehren. Na, warum nicht.

So erhalten wir auch Gelegenheit uns das frühere Lötzen ein wenig näher anzuschauen.30.000 Einwohner leben hier heute und das merkt man auch – mächtig viel Verkehr in der Stadt. Aber zum Glück gibt es hier für Radfahrer eigene Wege.

Wir passieren zunächst das große, weiße Kreuz, das an den heiligen Bruno von Querfurt erinnert, der hier vor ziemlich genau eintausend Jahren (1009) in Ausübung seines Amtes als glühender Missionar von heidnischen Prussen erschlagen wurde.

Kommen dann an einer kleinen Drehbrücke vorbei, die immer mal wieder den Straßenverkehr zum Erliegen bringt und Seglern die Möglichkeit gibt, vom Löwentin- in den Dargainen See zu wechseln.

Die Drehbrücke über den Gizycki-Kanal

Die Drehbrücke über den Gizycki-Kanal

Schon kurze Zeit später ein kultureller Höhepunkt: Eine offene Kirche. Evangelisch-Augsburgisch, wie das Schild am Eingang verrät. Erinnert irgendwie an die Schinkel-Kirchen in der Mark Brandenburg. Oder?

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Preussische Architektur mit polnischem Verbotsschild

Kaum aus der Stadt heraus sind wir wieder inmitten herrlicher Landschaft. Sanfte Hügel, die zwar nicht die Beine, aber doch das Auge des Radfahrers erfreuen, kleine Dörfer, fette Rinder. Leider nimmt der Wind stetig zu und es fängt an zu tröpfeln.

Unser Weg führt uns über Sandpisten und Waldpfade – und irgendwann ins Nirgendwo. Wir haben offenbar mal wieder eine Abfahrt verpasst. Mutig fahren wir geradeaus (irgendwo müssen wir ja rauskommen) und entdecken schließlich ein Schild. Das den Weg zu einem verlassenen bzw. verfallenden Friedhof weist. Aber wo ein Friedhof ist, da ist auch Leben, sagen wir uns, und in der Tat plötzlich stoßen wir auf den Ortseingan von Nw. Soldany (Neu Soldahnen). Das kennt auch unser Touren-Heft und verspricht: Nur noch 1,5 km bis Kruglanki (Kruglanken) -. der Tourismus-Hochburg schlechthin in der Gegend.  Das riecht nach einem gemütlichen Bier.

Kruglanki - ein Ort, wie geschaffen zum Pause machen. Der Gewitterwolke hinten kehren wir erst einmal einfach den Rücken zu.

Kruglanki – ein Ort, wie geschaffen zum Pause machen. Der Gewitterwolke hinten kehren wir erst einmal einfach den Rücken zu.

Kruglanki ist auch noch bemerkenswert, weil auf dem Gemeindegebiet 1956 wieder die ersten neu-polnischen Wisente ausgesetzt wurden (Ihr erinnert Euch: Der letzte war von August dem Starken oder seinem Kollegen Friedrich Wilhelm von Preussen bei gemeinsamer Jagd gmeuchelt worden). Zunäüchst standen die riesigen Tiere in einem Gatter aber dann sind sie ausgebüchst. Heute leben wohl an die 60 Wisente in Freier Wildbahn.

Kruglanki liegt am Südzipfel des Goldapgarsee und den wollten wir ja auch umfahren. Die Strecke war zunächst wunderbar, es rollte prima. Leider kam da aber was auf uns zu.

Dunkle Wolken

Das sieht nicht gut aus. (Gemeint sind natürlich die dunklen Wolken)

In Jasieniec (Groß Eschenort) hatte uns das Inferno dann endlich erreicht. Es pladderte nicht, es goß in Strömen. Glücklicherweise konnten wir uns in ein Bus-Wartehäuschen retten und dort die Sintflut überleben.Zusammen mit zwei deutschen Wanderern, die uns prophezeiten: „Laut Wetter-App wird es morgen noch schlimmer!“. Die beiden störte es nicht, sie wollten weiter nach Minsk (Weißrußland). Wir sind nicht die einzigen mit exotischen Urlaubszielen.

Mit dem Regen war nach einer Weile zwar Schluß, aber jetzt tropfte es von den Bäumen und die Strecke führte uns auch noch weg von der Asphaltstraße über matschig gewordene Sandwege am Nordufer des Sees entlang. Ein Campingplatz liegt hier neben dem anderen, die allerdings nur wenig Gäste hatten, so dass wir beschlossen, eine der Badestellen der Campingfreunde zu besuchen.

Baden im Goldapgarsee

Viel nasser als bei dem Regen vorhin konnte man im Goldapgarsee auch nicht werden

Erst hatten wir Regen, dann kam auch noch Wind dazu. Als wir die Wälder rund um den im Goldapgarsee verlassen, bläst er uns kräftig ins Gesicht. Und zu allem Überfluss geht es auch noch bergauf. Wir sind froh, als wir endlich Pozezdrze (Possessern) erreichen. Insgesamt haben wir jetzt 33 km hinter uns, es kommt uns vor wie 50.

In Possessern kann man einen kleinen Abstecher von vielleicht einem halben Kilometer machen, um mitten im Wald einen kaputten Betonblock zu besichtigen: Den Bunker des Reichsführers SS Heinrich Himmler. Warum der soweit weg von der Wolfsschanze seinen Privat-Bunker bauen ließ haben wir vor Ort nicht herausbekommen – sämtliche Schilder und Erläuterungstafeln sind in polnisch verfasst. Bei Wikipedia kann man nachlesen, dass die „Feldkommandostelle Hochwald“ praktisch das Führer-Hauptquartier der SS war.

Der Bunker Heinrich Himmlers

Ein riesiger Betonklotz einsam im Wald: Der Bunker Heinrich Himmlers

Da ist uns die andere Sehenswürdigkeit des Ortes dann schon angenehmer aufgefallen: Die achteckige Kirche. Die zwar sehr schön restauriert ist, aber leider für uns verschlossen war.

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Die Kirche von Pozezdrze

Die Rückfahrt nach Gizycko verlief dann angenehm und ereignislos: Es rollte prima die rund 20 km zurück zur Anlegestelle der „Classic Lady“, eine gute Asphaltstraße, kaum befahren, größtenteils durch Wald führend – Radlers Freude. In nichts vergleichbar mit dem, was uns am nächsten Tag erwartete.